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HypoVereinsbank Marketperfomer 11.01.2005
LRP
Olaf Kayser, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) weiterhin mit "Marketperformer" ein.
Spekulationen, die italienische Großbank UniCredito wäre an einer Übernahme der HypoVereinsbank interessiert, hätten gestern den Kurs der HypoVereinsbank-Aktie beflügelt. Unter strategischen Aspekten hätte diese Kombination durchaus Charme. UniCredito möchte seine Position in Mittel- und Osteuropa stärken und würde gemeinsam mit der HypoVereinsbank dort zur größten Bank aufsteigen. Zusätzlich würde damit eine der bedeutendsten Banken in der Mitte Europas geschaffen (Regionen Süddeutschland, Österreich und Italien).
Obwohl die beiden Banken strategisch gut zueinander passen würden, würden die Analysten dieser Kombination kaum Chancen geben. Bereits 2001 habe die UniCredito die Commerzbank zu übernehmen versucht. Damals seien die Gespräche an der niedrigen Profitabilität der Commerzbank und den geringen Synergieeffekten einer möglichen Fusion gescheitert.
Beide Kritikpunkte würden heute auf die HypoVereinsbank zutreffen. Die HypoVereinsbank habe in den letzten beiden Jahren rote Zahlen geschrieben und erst in 2004 die Gewinnzone erreicht, während die UniCredito mit einer Eigenkapitalrentabilität von 17% nach Steuern zu den profitabelsten Banken in Italien gehöre und seine Rendite mit einer Übernahme der HypoVereinsbank folglich verwässern würde.
Die Analysten würden Investoren, die ebenfalls nicht an eine Übernahme der HypoVereinsbank glauben würden, raten, das relativ hohe Kursniveau der HypoVereinsbank-Aktie zu einem Tausch in die günstiger bewertete Commerzbank zu nutzen.
Die Analysten der LRP bewerten die Aktie der HypoVereinsbank nach wie vor mit "Marketperformer". Das Kursziel 12/2005 liege bei 16,50 Euro.
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